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Lust und Laster, 15. Januar 2011



Die sieben Todsünden von Dürer bis Naumann

Von den «sieben Todsünden» spricht erstmals Papst Gregor I. (ca. 540–604). Er bezeichnet damit sieben Seelenhaltungen, schlechte Charaktereigenschaften oder Laster, welche den Tod der Beziehung zwischen Mensch und Gott sowie unter den Menschen zur Folge haben:
Superbia/Hochmut, Avaritia/Geiz, Invidia/Neid, Ira/Zorn, Luxuria/Wollust, Gula/Völlerei, Acedia/Trägheit

Die Haltung der Gesellschaft zu den einzelnen Lastern ist in neuerer Zeit ambivalent geworden: Habgier, Neid oder Völlerei (in Form von Konsumismus) werden zu Triebfedern des kapitalistischen Wirtschaftssystems, die Wollust in Form von sexueller Promiskuität hat in weiten Kreisen der Erlebnisgesellschaft ihren negativen Beigeschmack verloren. Dabei sind aber gegenläufige Tendenzen zu beobachten: die Habgier der Manager wird als Abzockermentalität, das Konsumverhalten der Wegwerfgesellschaft als oberflächlich und sinnentleert gegeisselt.
Die Ausstellung ist auf zwei Standorte aufgeteilt, das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee.

13.35 Uhr:
wir treffen uns am Treffpunkt des Bahnhofs Bern (Züge kommen kurz vor halb an)
14.00 Uhr:
Beginn unserer Führung durch den ersten Teil der Ausstellung im Kunstmuseum
ca. 15.20:
Wir nehmen den Bus zum Zentrum Paul Klee und dem zweiten Teil der
Ausstellung, ohne Führung. Achtung, in diesem Teil hat es einige sehr explizite
Darstellungen, die für Jugendliche nicht geeignet sind.
17.00 Uhr:
Die Museen schliessen, aber hoffentlich haben etliche noch Zeit für ein
gemeinsames Nachtessen.

Irène

Der barmherzige Samariter, 19. Februar 2011 Adventsfeier, 18. Dezember 2010