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CooL ist Ansprechpartnerin für Fragen um frauenliebende Frauen in der Kirche

Wieso bezieht sich CooL nur auf das Christentum?

Weil wir nicht mehr versprechen wollen, als wir halten können.
Die Frauen, die sich bei CooL engagieren, haben alle einen christlichen Hintergrund, auch wenn sie heute unterschiedlich stark an ihre Kirche gebunden sind - von überzeugten Kirchenmitgliedern und kirchlichen Angestellten bis zu Konfessionslosen ist fast jede Schattierung vertreten.
CooL steht zwar allen Frauen unabhängig von ihrer religiösen Überzeugung offen, es wäre aber vermessen und deplaziert, wenn wir uns als Expertinnen zu Lesbischsein in Bezug auf irgend eine andere Religion als das Christentum ausgeben würden.

Was geschieht mit Lesben in kirchlichen Ämtern?
Das hängt davon ab, in welcher Kirche sie sich engagieren.

In den evangelisch-reformierten Kirchen der Deutschschweiz stehen entsprechend qualifizierten lesbischen Frauen grundsätzlich alle Betätigungsfelder offen. Bei Bewerbungen beziehungsweise Kandidaturen, ist die lesbische Lebensweise allerdings oft ein Handicap, besonders bei Aufgaben, die stark im Blick der Öffentlichkeit stehen und mit bestimmten Rollenerwartungen verbunden sind (Gemeindepfarrerin, Kirchenpflegerin bzw. Kirchgemeinderätin, Katechetin, Diakonische Mitarbeiterin).

In der römisch-katholischen Kirche, in den orthodoxen Kirchen und in gewissen evangelischen Freikirchen sind Frauen generell von gewissen Ämtern (besonders dem Priesteramt) ausgeschlossen. Diejenigen Ämter, die Frauen offen stehen, sind mit einer öffentlichen, selbstbewussten lesbischen Identität, die in Gegensatz zu den offiziellen Verlautbarungen steht, oder mit einer öffentlich bekannten gleichgeschlechtlichen Beziehung, nicht vereinbar. Kirchliche Mitarbeiterinnen, deren Lesbischsein bekannt wird, müssen in der Regel mit Sanktionen rechnen. Letzteres gilt auch für jene evangelischen Freikirchen, in denen Frauen alle Ämter übernehmen können. Art und Ausmass der Reaktionen können allerdings sehr unterschiedlich sein und hängen von der jeweiligen Kirche und ihren Überzeugungen und Strukturen, von der konkreten Kirchgemeinde und von der Position der betreffenden Frau ab.

In der christkatholischen Kirche stehen Homosexuellen grundsätzlich alle Ämter offen.

Gibt es Gottesdienste speziell für Lesben?
Unseres Wissens in Basel (Elisabethenkirche) und Zürich (Citykirche St. Jakob). Die Gottesdienste sind öffentlich, und finden quartalsweise statt. Etwa sechs Mal im Jahr werden auch in Fribourg Gottesdienste gefeiert.

Wie stellen sich Freikirchen zu Homosexualität?
Die meisten Freikirchen in der Schweiz haben eine negative Haltung zu Homosexualität und lehnen entsprechend Segnungen von gleichgeschlechtlichen Paaren ab. Auch dürfen Lesben und Schwule in diesen Kreisen oft keine Ämter besetzen.